Die Armut in Frankreich hat sich in den vergangenen Jahren verschärft. Die jüngsten verfügbaren Zahlen zeigen, dass mehr Menschen davon betroffen sind als jemals zuvor seit mindestens drei Jahrzehnten. Im Jahr 2024 lebten 9,8 Millionen Menschen – 15,4 % der Bevölkerung – monatlich von weniger als 60 % des Medianeinkommens.
Diese Schwelle lag bei 1.337 € im Monat für eine alleinstehende Person oder bei 2.807 € für ein Paar mit zwei Kindern unter 14 Jahren. Laut dem Artikel handelt es sich um die jüngsten verfügbaren Zahlen.
Vergleichbare Armutsmessungen des französischen nationalen Statistikamts Insee gibt es seit 1996. Die Quote von 2024 übertraf frühere Höchststände aus dem Jahr 2011 nach der Finanzkrise und aus dem Jahr 2018 nach Kürzungen bei den Wohnbeihilfen und steigenden Kraftstoffpreisen.
Der Artikel bringt die Verschlechterung der Zahlen mit einem umfassenderen Gefühl sinkender Lebensstandards und zunehmender Verarmung in Verbindung, das sich in sozialen Forderungen widerspiegelt. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Armut häufig mit materieller und sozialer Entbehrung einhergeht. Der verfügbare Text enthält jedoch keine weiteren Aufschlüsselungen oder Zahlen.
Quellen: Le Monde Économie.