CrowdStrike hat ein Tool vorgestellt, mit dem Sicherheitsteams KI-Agenten stoppen können, die sich unerwartet verhalten. Der KI-Notausschalter wurde am Dienstag auf der Konferenz Fal.Con Europe des Unternehmens angekündigt. Er kann einen Agenten beenden, einen Neustart verhindern und seinen Netzwerkzugriff unterbinden, sagte CEO George Kurtz.
Das Tool ist Teil von CrowdStrikes Falcon-Guardian-Plattform, die KI-Agenten überwacht, die innerhalb einer Organisation eingesetzt werden. Es ist ab sofort verfügbar und soll Unternehmen mehr Kontrolle über Systeme geben, während sie autonome KI-Tools einführen.
„Alle bauen KI-Agenten, aber bisher hatten sie keinen Ausschalter – jetzt haben sie einen“, sagte Kurtz gegenüber Jim Cramer von CNBC. Er erklärte, diese Funktion sei wichtig, damit Agenten sicher arbeiten und gestoppt werden können, falls sie ihre Leitplanken überschreiten.
Kurtz beschrieb die Einführung als Ausweitung der Rolle der Cybersicherheit: Neben dem Schutz von Unternehmen vor externen Bedrohungen müssten Anbieter auch dazu beitragen, dass sich KI-Systeme innerhalb von Organisationen wie vorgesehen verhalten. Den sicheren Einsatz von Agenten bezeichnete er als bedeutende Marktchance für CrowdStrike.
Der CEO verwies außerdem auf die Kundennachfrage nach Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Einführung von KI und nannte CrowdStrikes Partnerschaft mit Anthropic zum Schutz des Produkts Claude Cowork. Er sagte, Unternehmenskunden hätten darum gebeten, die Technologie von CrowdStrike zu integrieren, bevor sie das Angebot von Anthropic einführten.
Quellen: CNBC Markets.