Die Cassa di Risparmio di Orvieto meldete für die neun Monate bis zum 30. September einen Nettogewinn von 6,8 Millionen Euro gegenüber 8,9 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Jahres 2025. Gleichzeitig verstärkte die Bank ihre Unterstützung für die lokale Wirtschaft und stellte Haushalten und Unternehmen Finanzierungen von mehr als 169 Millionen Euro bereit.

Die Vermittlungsmarge sank von 47,3 Millionen Euro auf 44,9 Millionen Euro. Das Ergebnis umfasste einen Beitrag von 0,5 Millionen Euro aus dem Nettohandel, während die Bank erklärte, dass niedrigere Nettogewinne aus dem Verkauf von zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapieren die Profitabilität beeinträchtigt hätten. Diese Gewinne beliefen sich auf 1,5 Millionen Euro, und zwar in einem anderen Marktumfeld, das von hoher Volatilität und anhaltenden geopolitischen Spannungen geprägt war.

Das Wertpapierportfolio belief sich auf 250,5 Millionen Euro und blieb damit gegenüber Dezember 2025 weitgehend unverändert. Es bestand hauptsächlich aus italienischen Staatsanleihen.

Die Kredite stiegen um 1,1 % auf 1,3699 Milliarden Euro. Innerhalb dieses Betrags erhöhten sich die Hypothekendarlehen um 5,1 % auf 983,1 Millionen Euro, gegenüber 934,9 Millionen Euro zum 31. Dezember 2025.

In Bezug auf die Qualität der Vermögenswerte erklärte die Bank, dass sie weiterhin zu den stärksten Instituten gehöre. Ihre Bruttoquote notleidender Kredite lag bei 2 %, gegenüber 1,71 % Ende 2025, während die Nettoquote knapp über 1 % lag.

Quellen: ANSA Economia.