Die Hypothekenanträge insgesamt gingen in der vergangenen Woche um 1,2 % zurück, obwohl die Zinsen für Immobiliendarlehen zum dritten Mal in Folge sanken. Das geht aus dem saisonbereinigten Index der Mortgage Bankers Association hervor. Die Anträge für den Kauf eines Hauses fielen gegenüber der Vorwoche um 2 % und lagen 19 % unter dem Vorjahreswert.

Der durchschnittliche Vertragszinssatz für eine 30-jährige Festzinshypothek mit einem konformen Darlehensbetrag von höchstens 832.750 $ sank von 7,37 % auf 7,3 %. Die durchschnittlichen Punkte einschließlich der Bearbeitungsgebühr gingen bei Darlehen mit einer Anzahlung von 20 % leicht von 0,76 auf 0,75 zurück.

Mike Fratantoni, Senior Vice President und Chefökonom der MBA, sagte, die Zinsen hätten ihren niedrigsten Stand seit September 2026 erreicht, nachdem die Federal Reserve bei ihrer Sitzung im Oktober beschlossen hatte, die Zinsen nicht weiter anzuheben. Trotz des jüngsten Rückgangs liegen die Hypothekenzinsen weiterhin etwa einen Prozentpunkt über ihrem Stand vor einem Jahr, was den Anreiz für Kreditnehmer zur Refinanzierung einschränkt.

Die Refinanzierungsanträge blieben nahezu unverändert und stiegen im Wochenverlauf um 0,1 %, lagen jedoch 60 % unter dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Unterdessen machten variabel verzinste Hypotheken einen wachsenden Anteil der Anträge aus. Der durchschnittliche Zinssatz für eine 5/1-ARM sank von 6,41 % auf 6,29 %. Fratantoni sagte, der Anteil der ARMs sei auf dem höchsten Stand seit September 2025 gewesen, da Kreditnehmer nach niedrigeren Anfangsraten suchten.

Laut einer separaten Umfrage von Mortgage News Daily zogen die Hypothekenzinsen zu Beginn dieser Woche leicht an. Vorausgegangen war ein stärker als erwarteter Bericht über offene Stellen. Matthew Graham, Chief Operating Officer des Unternehmens, sagte, stärkere Arbeitsmarktdaten könnten die Zinsen nach oben drücken, während die Schwäche im Technologiesektor in den vergangenen Wochen zu ihrem Rückgang beigetragen habe. In dem Bericht wurde außerdem darauf hingewiesen, dass die hohen Immobilienpreise und die Inflation die Erschwinglichkeit weiterhin stark belasten.

Quellen: CNBC Markets.